Kennen Sie die Einstufungs- und Einleitvorschriften für Schiffsmüll?

Zum Schutz der Meeresumwelt haben internationale Konventionen und nationale Gesetze und Vorschriften detaillierte Bestimmungen zur Klassifizierung und Entsorgung von Schiffsmüll erlassen.

Schiffsmüll wird in 11 Kategorien eingeteilt

Das Schiff muss den Müll in die Kategorien a bis K einteilen, das sind: a Kunststoff, B Lebensmittelabfälle, C Hausmüll, D Speiseöl, e Verbrennungsasche, f Betriebsabfälle, G Tierkadaver, H Fanggeräte, I Elektroschrott, J Ladungsrückstände (für die Meeresumwelt unschädliche Stoffe), K Ladungsrückstände (für die Meeresumwelt schädliche Stoffe).
Schiffe sind mit Mülltonnen in verschiedenen Farben ausgestattet, um verschiedene Arten von Müll zu lagern.Generell gilt: Plastikmüll wird rot gelagert, Lebensmittelmüll wird blau gelagert, Hausmüll wird grün gelagert, Ölmüll wird schwarz gelagert und Chemiemüll wird gelb gelagert.

Anforderungen an die Entsorgung von Schiffsmüll

Schiffsmüll kann entsorgt werden, sollte aber den Anforderungen von MARPOL 73/78 und dem Kontrollstandard für die Einleitung von Schiffswasserschadstoffen (gb3552-2018) entsprechen.
1. Es ist verboten, Schiffsmüll in Binnengewässern zu entsorgen.In den Seegebieten, in denen das Einbringen von Müll erlaubt ist, sind die entsprechenden Anforderungen an die Einleitungskontrolle je nach Art des Schiffsmülls und der Beschaffenheit des Seegebiets umzusetzen;
2. In jedem Meeresgebiet werden Kunststoffabfälle, Altspeiseöl, Haushaltsabfälle, Hochofenasche, ausrangierte Fanggeräte und Elektroschrott gesammelt und in die Annahmeeinrichtungen eingeleitet;
3. Lebensmittelabfälle sind zu sammeln und in den Annahmestellen innerhalb von 3 Seemeilen (einschließlich) vom nächstgelegenen Land zu entsorgen;In einem Seegebiet zwischen 3 Seemeilen und 12 Seemeilen (einschließlich) vom nächstgelegenen Land darf es nur entsorgt werden, nachdem es zerkleinert oder auf einen Durchmesser von nicht mehr als 25 mm zerkleinert wurde;im Seegebiet jenseits von 12 Seemeilen vom nächstgelegenen Land kann es eingeleitet werden;
4. Die Ladungsrückstände sind zu sammeln und in die Empfangsanlagen innerhalb von 12 Seemeilen (einschließlich) vom nächstgelegenen Land zu entladen;Im Seegebiet, das 12 Seemeilen vom nächstgelegenen Land entfernt ist, können Ladungsrückstände, die keine für die Meeresumwelt schädlichen Stoffe enthalten, eingeleitet werden;
5. Tierkadaver sind zu sammeln und in Aufnahmeeinrichtungen innerhalb von 12 Seemeilen (einschließlich) vom nächstgelegenen Land zu entladen;Es kann im Seegebiet jenseits von 12 Seemeilen vom nächstgelegenen Land eingeleitet werden;
6. In jedem Seegebiet darf das im Reinigungswasser für Laderaum, Deck und Außenflächen enthaltene Reinigungs- oder Zusatzmittel erst dann eingeleitet werden, wenn es nicht zu den für die Meeresumwelt schädlichen Stoffen gehört;Sonstige Betriebsabfälle sind zu sammeln und in den Annahmestellen zu entsorgen;
7. In jedem Seegebiet muss die Einleitungskontrolle von gemischtem Müll aus verschiedenen Arten von Schiffsmüll die Anforderungen an die Einleitungskontrolle für jede Art von Schiffsmüll erfüllen.

Anforderungen an die Annahme von Schiffsabfällen

Der Schiffsmüll, der nicht entsorgt werden kann, muss an Land entgegengenommen werden, und das Schiff und die Müllannahmeeinheit müssen die folgenden Anforderungen erfüllen:
1. Wenn ein Schiff Schadstoffe wie Schiffsabfälle erhält, hat es der Seeverwaltungsbehörde Einsatzzeit, Einsatzort, Einsatzeinheit, Einsatzschiff, Art und Menge der Schadstoffe sowie die vorgeschlagene Entsorgungsmethode und den vorgesehenen Bestimmungsort vor dem Versand zu melden Betrieb.Bei einer Änderung der Annahme- und Handhabungssituation ist rechtzeitig eine Nachmeldung vorzunehmen.
2. Die Abfallannahmestelle des Schiffs stellt dem Schiff nach Abschluss des Annahmevorgangs die Schadstoffannahmebescheinigung aus, die von beiden Parteien zur Bestätigung zu unterzeichnen ist.Das Schadstoffannahmedokument muss den Namen der Einsatzeinheit, die Namen der Schiffe beider Parteien des Einsatzes, Zeit und Ort des Beginns und des Endes des Einsatzes sowie Art und Menge der Schadstoffe enthalten.Das Schiff hat das Empfangsdokument zwei Jahre lang beim Schiff aufzubewahren.
3. Wird der Schiffsmüll nach der Übernahme auf dem übernehmenden Schiff oder im Hafengebiet zwischengelagert, so richtet die übernehmende Stelle ein besonderes Konto ein, um Art und Menge des Mülls zu erfassen und zusammenzufassen;Wird eine Vorbehandlung durchgeführt, so sind Inhalte wie Vorbehandlungsverfahren, Art/Zusammensetzung, Menge (Gewicht oder Volumen) der Schadstoffe vor und nach der Vorbehandlung zu erfassen.
4. Die Schadstoffempfangseinheit des Schiffes übergibt den erhaltenen Müll der Schadstoffbehandlungseinheit mit der vom Staat festgelegten Qualifikation zur Behandlung und meldet die Gesamtmenge der Schadstoffaufnahme und -behandlung des Schiffs, das Empfangs-, Transfer- und Entsorgungsblatt sowie die Qualifikation Bescheinigung der Behandlungseinheit, den Schadstoffrückhalt und weitere Angaben monatlich zur Vorlage bei der Seefahrtsverwaltungsbehörde und bewahren Sie die Empfangs-, Übergabe- und Entsorgungsdokumente 5 Jahre auf.

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Postzeit: 08.09.2022